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Reisebericht unsere Kreuzfahrt von Rom über Genua, Marseille, Barcelona, Tunis, la Valetta und Messina wieder nach Rom

Unsere Kreuzfahrt auf der MSC Splendida war kurzfristig gebucht, der RIW-direkt Berater Herr Omrane hat uns nett, schnell und umfangreich beraten. Schnell gepackt und keine Zeit sich auf irgendetwas vorzubereiten, da wir bis spät am Vorabend der Abreise arbeiten mussten, gingen wir auf Reisen. Noch nicht einmal die Sehenswürdigkeiten der Städte, die angelaufen werden sollten, konnten wir uns raussuchen. Außer dem was Herr Omrane von RIW-direkt uns mit auf den Weg gab hatten wir keinen Plan von dem was uns erwartet, immerhin kannten wir die Route des Schiffes und freuten uns, auf die vom Hörensagen, schönen Städte… . So fing die Kreuzfahrt auf der MSC Splendida für uns an.

Am Abreisemorgen fiel das Chaos über uns her, das bestellte Taxi hatte uns vergessen, mit Müh und Not erreichten wir den ICE unmittelbar vor der Abfahrt. In Köln hatten wir dann (theoretische) 10 Minuten zum Umsteigen. Kurz vor Köln blieb der ICE stehen, – technische Probleme hieß es. Somit keine 10 Minuten, aber auch dort hatten wir Glück und schafften den Zug zum Düsseldorfer Flughafen gerade noch. Danach waren wir ganz entspannt, denn alle Fluggäste des Flugs, wollten aufs Schiff und somit war uns klar, selbst wenn das Flugzeug zu spät ankommt, die warten :-)

Der Flug war schön und unproblematisch und der Transfer vom Flughafen zum Schiff typisch italienisch (fahren können die nicht, nur hupen) muss man erlebt haben.

Der Checkin ins Schiff war supergut organisiert und reibungslos, wir erhielten unmengen von Infoblättern, eine Bordkarte, die uns beim ein- und auschecken durch ein im Computer gespeichertes Foto identifizierte (Sichheit an Bord ist ganz groß geschrieben), aber auch an Bord als Zahlungsmittel, und Zimmerschlüssel galt… . Unser Gepäck wurde auf das Zimmer gebracht und wir dorthin geleitet. Sobald wir auf dem Schiff waren, fing der Urlaub an. Wir mussten uns um nichts mehr kümmern außer zu Staunen über soviel Pracht, Herrlichkeit, schönste Details, liebevolle Kleinigkeiten und viel guten Geschmack.

Unsere Kabine war angenehm groß mit Balkon, geschmackvoll und praktisch eingerichtet. Obwohl wir direkt unter dem Deck der Bars und Vergnügungen waren, war es angenehm ruhig.

Das Abendessen war ein 6 Gänge Menue und sehr lecker. Wir genossen das Essen bei einem himmlichen Ausblick im Panoramafenster direkt über dem Meer. Delfine sprangen im Fahrwasser des Schiffs was für ein Anblick und ich hatte meine gute Kamera im Zimmer :-( und konnte sie nicht fotografieren.

Danach waren wir erst mal so platt vom anstrengenden Hinreisetag dass wir ins Bett gingen, das Bett war superbequem und wir schliefen sofort ein.

Wie oben beschrieben waren wir nicht gerade gut vorbereitet und haben die Reise spontan gestaltet. Erster Stopp war, nach einem ausgiebigem Buffett Frühstück im Restaurant Bora Bora, Genua. Es dauert immer ein Weilchen bis der Kapitän die Erlaubnis hat Leute von Bord gehen zu lassen, somit hat man genug Zeit für ein üppiges Frühstück.
Schon beim Einschiffen in den Hafen und vor dem Frühstück begrüßte uns der Leuchtturm oder La Lanterna, von Genua, der neben der Fontana di Piazza de Ferrari, das Wahrzeichen der Stadt Genua ist befindet sich auf einem Hügelvorsprung in der Nähe vom Stadtteil Sampierdarena im westlichen Bezirk der Stadt. Das Bauwerk erreicht eine Höhe von 77 m (117 m insgesamt mit Fundament) und besteht aus zwei übereinandergesetzten Türmen mit quadratischen Grundrissen. Habe ich nachher gelesen ;-) . Wir verließen das Schiff und wollten in die Stadt laufen. Dafür suchten wir uns einen Weg was nicht ganz so einfach war. Bei der Suche lernten wir dann ein Ehepaar kennen, das ebenfalls den Weg nach Genua suchte, sie waren uns auf Anhieb sehr sympatisch und wir haben noch viele Unternehmungen gemeinsam gemacht. Zu Viert fanden wir zumindest einen Bus für 10 Euro der eine gut organisierte Stadtrundfahrt anbot. Nach dieser Stunde wußten wir was wir näher in Augenschein nehmen wollten und machen uns zu Fuß auf um Genuas schönen Plätzen näher zu kommen.
Auf dem Areal des Porto Antico verließen wir den Bus und befanden uns vor dem Komplex des sehr großen Aquariums (Acquario di Genova), das wir uns aus Zeitgründen nur von außen ansahen. Direkt daneben ist ein Nachbau eines großen alten Schiffes, sehr impossant. Der Porto Antico bietet Anlegeplätze für hunderte Boote und Yachten. Ganz Genua ist umgeben von einer wehrhaften Befestigungsanlagen, Zeuge einer wechselvollen Geschichte der früheren Seerepublik. Einst war Genua von einer kilometerlangen, durchgehenden Mauer auf den Bergrücken oberhalb der Stadt umgeben. Von ihr konnten wir noch ganze Abschnitte sowie ein Großteil der Forts sehen.

Die Altstadt heute ist sehr schön, gemütlich meist sauber mit vielen kleinen Cafe’s, die zum Verweilen einladen. Die Altstadt wird vor allem von nordafrikanischen Einwanderern dominiert, wodurch eine bunte, fast heitere Multikulti-Atmosphäre in den engen Gassen herrscht. Viele runtergekommene Gebäude und Plätze in Genua wurden ab den 80er Jahren renoviert und restauriert, hauptsächlich Kirchen und Palazzi restauriert und rekonstruiert. Dazu gehörten die Renaissance-Basilika Santa Maria Assunta, die, auf Grund ihrer Lage auf dem Stadthügel von Carignano, nahezu von jedem Punkt der Stadt sichtbar ist, Palazzi in der Via Garibaldi, der prächtige Palazzo Ducale, einst Machtzentrum der Dogen und Senatoren und heute Austragungsort zahlreicher Kulturveranstaltungen und das Opernhauses Carlo Felice. Diese beide Gebäude sind an der Piazza de Ferrari gelegen, die den Mittelpunkt der Stadt darstellt.

In der Altstadt sahen wir interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt. In der Nähe der Porta Soprana, dem ehemaligen Stadttor, und damit der Grenzmarkierung der Altstadt, liegt das mutmäßliche Geburtshaus des Christoph Kolumbus das man zum Teil wieder aufgebaut hat. Kontrastprogramm zur mittelalterlichen Altstadt erhielten wir durch die Patrizierhäuser und prunkvolle Paläste in den zwei sogenannten Strade Nuove aus dem 19. Jahrhundert. In der Via Garibaldi und der Via Balbi mit ihren protzigen Palästen, Innenhöfen und Gärten wird der ganze Reichtum vergangener Zeiten als See- und Finanzmacht Europas deutlich – allen voran der Palazzo Ducale aus dem 13. Jahrhundert. In der Via Garibaldi befinden sich auch die wichtigsten Kunstmuseen der Stadt, der Palazzo Rosso und der Palazzo Bianco, in der Via Balbi hingegen das Hauptgebäude der Universität von Genua. Leider reichte uns die Zeit nicht noch für die drei Museen in Genua, das Palazzo Rosso, Palazzo Bianco und Palazzo Tursi.

Wieder an Bord gingen wir ins Buffettrestaurant aßen und tranken eine Kleinigkeit und gingen ins Zimmer, da eine verpflichtende Seenotsrettungsübung in der Bordzeitung, die wir jeden Abend auf unserem Bett für den nächsten Tag vorfanden, angekündigt war. Darin stand auch das Abendprogramm, die Vorschläge zur korrekten Abendbekleidung, die Ausflugsmöglichkeiten, Sonnen- und Mondaufgangszeiten, die Seemeilen, die wir in der Nacht zurücklegen müssen, Bordangebote, Wellnessangebote, Kontaktadressen und Telefonnummern für Notfälle…. wann wir nach einem Ausflug wieder an Bord sein sollten um das Schiff nicht nur noch von Hinten zu sehen und die Zeit wo es den Hafen verläßt.

Abends waren wir dann das erste Mal im Theater, gigantisch groß, Platz für 1600 Personen und ein tolles Programm. Varieté mit Sängern, Ballett, Artisten und Illusionisten. Allein die Beleuchtungseffekte waren bombastisch. Wir hatten viel Spaß und bei den Artisten fiel mir vor Staunen die Kinnlade im wahrsten Sinne des Wortes fast auf die Knie. Es war ein rundum gelungener Tag, den wir mit unseren neuen Freunden und Wein, Martini, Mojito je nach Wunsch beendeten.

Nachts stand ich noch lange auf dem Balkon unserer Kabine und sah einem weit entfernten Feuerwerk an Land zu. Am nächsten Morgen liefen wir in Marseille ein. Diese Stadt hat mich eher traurig gemacht. Einst bestimmt eine schöne Hafenstadt ist sie nun nur noch in den Touristenecken nett zurecht gemacht. Wenn man ein wenig weiter geht sieht man verweiste Häuser im Stadtteil Saint-Charles-Porte d’Aix und viel Dreck. Aber auch diese Stadt hat einige nette Ecken. So Henri-Jacques Espérandieu im neobyzantinischen Stil entworfene Kathedrale Notre-Dame de la Garde, die gefühlte 5000 Stufen hoch über der Stadt liegt und schon von Weitem zu sehen ist.
Der Blick von der Kirche Saint-Laurent auf die Saint-Jean Festung ist wie ein schön gemaltes Pastell. In der Rive Neuve reihen sich ein nettes Fischrestaurant an das nächste und die Straße hat einen ganz besonderen Flair.
Le Palais de la Bourse war der Punkt an dem der Bus hielt und wir uns auch später wieder einfinden mussten um zum Schiff zu kommen. Die Industrie- und Handelskammer(Chambre de Commerce de Marseille) wurde im Jahr 1599 gegründet und ist somit die älteste in ganz Frankreich, sie teilt sich heute das Palais de la Bourse mit dem Marine- und Handelsmuseum (Musée de la Marine et de l’Économie), in dem die wirtschaftliche Geschichte von Marseille seit der Gründung der Stadt dokumentiert ist.
Die alte Kathedrale La Major reizte mich vom ersten Augenblick als ich sie auf dem Weg mit dem Bus in die Stadt sah. Louis-Napoléon Bonaparte legte 1852 den Grundstein zur neuen Kathedrale, “La Nouvelle Major” sie ist im romanisch-byzantinischen Stil erbaut und wurde in Form eines lateinischen Kreuzes mit einem Chorumgang angelegt. Sie ist 146 Meter lang, und die 70 Meter hohe Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 18 Metern. Die Fassade mit Statuen von Jesus, den Aposteln, dem Hl. Paul und dem Hl. Petrus sowie provenzalischen Heiligen. Im Inneren erhebt sich der Altarüberbau aus Onyx und Altar aus mehrfarbigem Marmor von Jules Cantini absolut sehenswert. “La Major” ist Ausgangspunkt der großen Mariä Himmelfahrt Prozession am 15. August, bei der die Marienstatue durch das Viertel “Le Panier” getragen wird. Auf dem Vorplatz der Kathedrale steht eine Statue des Bischofs von Marseille der 1720 während der großen Pest dort amtiert hat. Leider war dann auch schon die Zeit, die uns zur Verfügung stand vorbei und wir mussten zum Bus.
An Bord gingen wir ins Zimmer machten uns frisch um im Buffettrestaurant zu essen und eine Kleinigkeit zu trinken und begaben uns dann auf das Sonnendeck, wo wir uns einen Schattenplatz im ruhigeren Teil des Schiffes suchten um auszuruhen. Da die meisten Leute Sonnenanbeter waren und sich grillten war dies nicht wirklich ein Problem.

Zum Abendessen zogen wir uns etwas feiner an denn es stand elegant auf dem Plan. Ein schickes 6 Gänge Menue erwartete uns, mit Sonnenuntergang durchs Panoramafenster, ruhiger Musik freundlichen Tischnachbarn und sehr netten Kellnern. Danach ging es wieder ins Theater, da das uns so gut gefallen hatte und wir durften dort erneut einen zauberhaften Abend verbringen. Das Programm war überraschend anders und sehr kreativ. Wir beendeten diesen sehr anstrengenden Tag mit unseren neuen Freunden und einem Glas Wein in der Vinothek. Sehr guter Wein :-)

Morgends aufgewacht und auf den Balkon, Barcelona erwartete uns, fast waren wir schon ganz im Hafen und ich habe soooo gut geschlafen. Also schnell geduscht und ab zum Frühstück. Von Barcelona hatte mir meine Mutter schon so viel vorgeschwärmt, dass ich es kaum erwarten konnte. Nach dem Frühstück orderten wir ein Taxi, das macht zu Viert Sinn, denn es ist dann billiger wie die Busse und fuhren zur Stadt. An der Rambla ließ uns der Taxifahrer raus und wir nutzen die 4 Stunden die uns zur Verfügung standen für eine Bummel über die Rambla, den Markt bis hoch zur Basilika „Sagrada Família“ total beeindruckend. Der Entwurf ist von von Antonio Gaudi das Bauwerk soll voraussichtlich 2025 fertig werden. Auf dem Weg dahin kamen wir glücklicherweise auch noch an den fantastischen Jugendstilhäusern und einem Haus von Antonio Gaudi vorbei. In einem Straßencafé tranken wir Cappucino und ließen das bunte Treiben auf uns wirken. Immerhin sind wir im Urlaub. Die 4 Stunden waren schnell vorbei und wir fuhren zurrück zum Schiff.

Da Barcelona der Heimathafen der Splendida ist gab es hier am Nachmittag den Begrüßungscocktail mit anschließender Möglichkeit sich mit dem Kapitän ablichten zu lassen. Der Cocktail war lustig, alle hatten sich schick gemacht und saßen in der Aft Lounge, es gab Sekt, Likör und Martini und für die Kinder Saft. Etwas zu Knabbern stand auf den Tischen und der deutsche Reisebegleiter hielt eine Ansprache mit Begrüßung. Abends war das erste Captainsdinner mit festlicher Kleidung und im Theater dann Vorstellung des Kapitäns und seinen Stewards bevor das Programm losging. Später gingen wir mit Gabi und Hans mal ins Casino “über die Schulter gucken” und einen Mojito trinken, bevor wir uns trennten um zu schlafen. Da wir am nächsten Tag erst gegen 14:00 Uhr in Tunis einliefen, war es nicht all zu früh.

Wie immer war ich recht früh wach und sah die afrikanische Küste in der ferne, an der wir entlang fuhren. Ich genoss die Kulisse auf dm Balkon sitzend und wartete dort bis mein Freund (Langschläfer) aufwachte.
Als er wach war gingen wir oben auf Deck im Salzwasserpool schwimmen, ließen uns in der Sonne trocknet und gingen dann erst einmal frühstücken.
Tunis empfing uns mit viel TAM Tam – Kamele mit ihren Treibern, Römer und Musikanten warteten auf dem Kai. Wir hatten eine geführte Tour auf den Schiff gebucht, “Historisch und Kultureller Ausflug”. Unser Reiseleiter war richtig clever, er begann den Ausflug genau andersrum wie alle Anderen und somit hatten wir einen tollen Tag ohne zuviel Trubel und bekamen viel zu sehen. Wir fuhren in das malerische Dorf Sidi Bou Said mit seinen typisch weiß getünchten Häusern und blauen Türen, Erkern und Fenstern. Dort hatten wir Zeit ein Haremshaus das zu einem Museum umgewandelt wurde zu besichtigen und zu bummeln. Phantastisch schöne Mosaike und liebevoll gestaltete Winkel luden immer wieder zum Verweilen ein. Von der Dachterrasse hatte man einen Ausblick über die Dächer. Auch das bummeln durch die Altstadt war ein Erlebnis, überall blaubunte Mosaikteller, Bauchtanzkostüme, Wasserpfeifen, Kuschelkamele und alles was man als Souvenier mit nach Hause nehmen könnte. Jeder der Händler will verkaufen und feilschen und es ist wahnsinnig lustig wenn man mitspielt. Ich habe für die Freundin meines Sohnes einen Bauchtanz Anzug gekauft und den Preis auf die Hälfte runter gehandelt, da der Händler gestrahlt hat hat er bestimmt noch ein gutes Geschäft gemacht.

Das Museum vom antiken Karthago einer phönizischen, römischen Stadt liegt ca 18 km vom Zentrum von Tunis entfernt

Das Museum vom antiken Karthago einer phönizischen, römischen Stadt liegt ca 18 km vom Zentrum von Tunis entfernt

Von dort fuhren wir nach Karthago zu den berühmten Ausgrabungsstätten. Wir sahen das Museum von Karthago auf dem Berg Birsa von Weitem, im Museum bewunderten wir die Ausgrabungsgegenstände der alten Römer, die Gräber von Tophet und die Bäder des Antonino, bevor es dann zurück zum Schiff ging.
Auf dem Schiff bummelten wir über die verschiedenen Decks und waren wieder einmal von dem schönen Design und den liebevollen vielen Details verzaubert. Immer wieder zückte ich meinen Foto um schöne Aufnahmen zu machen. Das Abendessen verwöhnte wie immer unseren Gaumen. Nachdem wir fertig waren trafen wir uns mit Gabi und Hans im Theater und genossen die Show. In der Vinothek ging unser Tag dann zu Ende und ich muss sagen, dass ich selten so umfangreich über den Wein, den ich trank aufgeklärt wurde wie dort. Dieser Wein und sein Sommelie waren eine Offenbarung.
Morgens war ich natürlich wieder früh auf um die Einfahrt in den Hafen von la Valetta nicht zu verpassen. Als ich sie sah, dachte ich neee, da will der nicht rein! So ein großes Schiff und so eine kleine Lücke. Unser Kapitän schaffte es. Es war beeindruckend, ich war aufgeregt wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum, weil es so schön aussah und wir von Schiff einen solch fantastischen Blick auf und über die Festungsmauern hatten. Malta ist ein kleines Archipel mit großer Vergangenheit, es hat 365 Kirchen vorzuweisen und überall stolpert man über Kultur, Geschichte und Kunst. Es hat den schönsten Naturhafen der Welt. Wir machten uns nach dem Frühstück, das wir in der Zeit des rangierens schnell einnahmen auf den Weg in die Stadt, und was soll ich sagen, klein aber fein und konzentriert, also ohne große Wegstrecken hinter uns zu bringen sahen wir uns die schöne Altstadt mit ihren Palästen und Kirchen an und und besuchten den Barraka-Garden mit dem wundervollen Panoramablick über den Naturhafen la Valettas. Wir genossen einen gemütlichen Tag in la Valetta und ließen uns einfach so durch die Gassen treiben, schauten den Straßenhändlern zu und nahmen schöne Erinnerungsstücke für unsere Kinder mit.
Abends waren wir ziemlich müde, da es auf Malta ziemlich heiß war.
Diesmal gingen wir nach dem Abendessen gleich auf unser Zimmer und machten es uns dort gemütlich, immerhin haben wir ja Urlaub :-)
Sehr früh morgens liefen wir schon in Messina ein. Messina erkundeten wir wieder zu Fuß mit Gabi und Hans und suchten uns ein nettes Straßencafe um die Menschen zu beobachten die dort gerade ein Fest vorbereiteten. Wir hatten Spaß damit, wie unterschiedlich unsere Mentalität mit deren Art zu leben ist. Nach dem Motto das ganze Leben ist ein Fest haben die Menschen eine gewisse Leichtigkeit des Seins in ihrem Leben, sie beten, arbeiten, essen und ruhen sich aus, ich hatte den Eindruck alles gleichlang.
Das Schiff fuhr um 14:00 Uhr weiter und somit verbrachten wir den Nachmittag am Pool.
Das Essen am Abend war ein Traum so ähnlich wie im Traumschiff das ich vor Jahren mal im Fernseher gesehen hatte mit Parade der Köche…
Tausend Gänge und einer köstlicher als der Andere obwohl es superköstlich anfing und man sich kaum eine Steigerung vorstellen konnte :-) Das muss man selbst erleben wie eigentlich die ganze Kreuzfahrt denn so aus zweiter Hand ist es was ganz anderes. Auch das Theaterprogramm war an diesem Abend die Krönung und einfach nur brilliant. Am nächsten Tag lief alles sehr geplant ab, denn es war die Ausschiffung und Rückreise, die deutlich entspannter war wie die Hinreise. Unsere kinder holten uns am Bahnhof ab und hatten zu meinem Erstaunen sogar die Wohnung wieder geputzt :-)
Das war eine tolle Freude.
Wenn Ihr Neugierig seid könnt Ihr Euch meine Fotogalerie online ansehen. Hier klicken dann unten auf “view Gallery” klicken um einen der verschiedenen Ordner auszuwählen. Es sind zauberhafte Fotos einer noch fantastischeren Reise. Vielen Dank dem RIW-direkt Team für die gute Beratung. Ohne Sie hätten wir wahrscheinlich nicht die Traute zur Kreuzfahrt gehabt.

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